Natur in ihrem Element

Das Wasserrad der Mühle in Langenholzhausen Ein „Herzlich Willkommen“ geht hier gerne und ganz flüssig über die Lippen. Die Kalle, eine Verbindung von Wester- und Osterkalle, ist Namensgeber für unsere beschauliche Region, die im wahrsten Sinne des Wortes „in Lippe ganz oben“ liegt. Mit unserer sanften Hügellandschaft haben wir es uns ganz im Norden – an der Weser – so richtig gemütlich gemacht. Unsere Großgemeinde hat eine beachtliche Fläche von insgesamt 112 Quadratkilometern und etwa 15.000 Einwohner. Da nimmt die Natur reichlich Platz ein. Darauf sind wir stolz und uns der Verantwortung bewusst.

Unterwegs in Kalletal treffen Sie auf gurgelnde Bachläufe, versteckte Teiche und die imposante Weser. Das Wasser hat sich nicht nur vor langer Zeit seinen Weg gesucht, auch heute prägt es abwechslungsreich unsere Freizeit. Camper finden ideale Wasserlandschaften, Wasserskiläufer und Surfer drehen ihre Runden im Weserfreizeitzentrum; Angler, Schwimmer, Kanuten und Motorbootfahrer sind hier in ihrem Elixier.

Die Kraft des Wassers hat sich der Mensch früh zunutze gemacht. Corves Mühle in Hohenhausen und die fürstliche Erbpachtmühle von 1568 mit ihrem reich verzierten Renaissance-Fachwerkgiebel an der Osterkalle in Langenholzhausen sind Zeugen dafür. Die Wassermühle beherbergt heute ein Restaurant, das nicht nur für seine selbst geräucherten Fischspezialitäten bekannt ist.

Wasser hat auch den großen Sohn Hohenhausens, Stephan Ludwig Jacobi (1711 – 1784) hervorgebracht. Als Begründer der künstlichen Besamung in der Fischzucht hat er sich einen Namen gemacht.In Fachkreisen ist er weltbekannt und die deutschen Fischereivereine haben ihm 1896 in Hohenhausen ein Denkmal gesetzt.

So ist es selbstverständlich, dass hier an der Quelle die Forellen immer fangfrisch sind und zu jeder Jahreszeit von der  heimischen Gastronomie besonders schmackhaft zubereitet werden.Auch im Kalletaler Wappen findet sich Forelle wieder.